Mit freundlicherEin praxiserprobtes, fächerverbindendes Planspiel mit Parlament, unabhängigen Gerichten und eigener Währung — ausgearbeitet und zweimal durchgeführt an der Christlichen Schule Dresden.
„Schule wird Staat" ist eine Projektwoche, in der Schülerinnen und Schüler Demokratie durch praktische Erfahrung vermittelt bekommen. Im Rahmen des Rollenspiels wird ein eigenes Staatswesen mit Parlament, unabhängigen Gerichten und eigener Währung simuliert, in dem die Schülerinnen und Schüler in verschiedene Berufe wie Unternehmer, Journalisten oder Politiker schlüpfen.
So werden nicht nur berufsorientierende Neigungen gefördert — Schülerinnen und Schüler lernen auch, sich in demokratischen Institutionen zu engagieren und die Strukturen eines Staates nachvollziehen zu können.
Das Ziel von Schule ist nicht, Schülerinnen und Schüler auf eine vorgegebene Welt vorzubereiten, sondern sie zu befähigen, ihre Welt selbst zu gestalten. Das Projekt ‚Schule wird Staat' schafft genau das.
Fächerverbindend statt Einzelfach
Fächerverbindender Unterricht heißt, an Themen zu arbeiten, die einzelne Fächer nur teilweise oder gar nicht abdecken. Ein ganzer Schulstaat ist genau so ein Thema.
Die Christliche Schule Dresden — Austragungsort der bisherigen „Schule wird Staat"-Projektwochen. Auch auf der Schulwebsite dokumentiert.
Das Projekt „Schule wird Staat" durfte ich bei einem Besuch der Christlichen Schule Dresden selbst miterleben. Was hier passiert, ist wirklich einmalig: Schülerinnen und Schüler bauen einen eigenen Staat, vollziehen die Wandlung von der Monarchie zur Demokratie nach, und erproben praktisch, was alles dazu gehört: Gewaltenteilung, Steuersystem, Arbeit und Wirtschaft. Dabei wird allen Beteiligten bewusst, wie die einzelnen Bestandteile ineinandergreifen und wie demokratische Prozesse ablaufen – anschaulich und altersgerecht. Der Enthusiasmus, der aus diesem Projekt spricht, ist einmalig – und wird viele junge Menschen inspirieren, sich für unsere Demokratie einzusetzen.Prof. Constanze GeiertSächsische Staatsministerin der Justiz, 2026 · mehr zum Staatsbesuch
Staatsministerin Prof. Geiert beim „Staatsbesuch" in Cassadonien
Quelle: SMJusAus zwei Durchführungen an der Christlichen Schule Dresden.
Das beste Schulprojekt, das ich erleben durfte.
Matthias DietzeFachausbildungsleiter, Höheres Lehramt Gymnasium Dresden
Es ist beeindruckend schön zu erleben, was Jugendliche auf die Beine stellen können, wenn es ein Kollegium schafft, die Kontrolle ganz abzugeben.
Das Ziel von Schule ist nicht, Schülerinnen und Schüler auf eine vorgegebene Welt vorzubereiten, sondern sie zu befähigen, ihre Welt selbst zu gestalten.
Das vollständige Konzept begleitet Ihr Organisationskomitee durch jede Phase — von der Zielfindung bis zur Ausgestaltung von Wirtschaft, Politik und Justiz.
Inhaltsverzeichnis des vollständigen Gesamtkonzeptes — die Kapitelinhalte selbst sind Teil der lizenzierten Fassung.
Ein Stufenpaket, das aufeinander aufbaut: Beginnen Sie kostenlos mit dem Sichtungsexemplar — jede weitere Stufe rechnet die vorherige vollständig an.
Ab Juni 2027 ist die Lizenzierung möglich. Bis dahin arbeiten wir an der Professionalisierung der Materialien. Nehmen Sie gerne Kontakt auf, um sich unverbindlich auf die Merkliste für die Lizenzen setzen zu lassen.
Individuelle Beratung Ihres Organisationskomitees ist auf Anfrage möglich.
AnfragenAuszüge aus Konzepten, Dokumenten und Lehrpräsentationen, die in den Lizenzen enthalten sind.
Eigens für „Schule wird Staat" entwickelt — der digitale Unterbau des Schulstaats, vom Bezahlsystem bis zur digitalen Fallakte.
Fälschungssichere NFC-Karten für die Staatswährung: Gehälter, Einkäufe bei anderen Schülerunternehmen und Steuern laufen direkt darüber — bereits praxiserprobt im Schulbetrieb.
Die Staatswährung digital, bezahlt wird per NFC-Bankkarte.
Das Verfahren digital von der Anzeige bis zum Archiv: Polizei, Staatsanwaltschaft, Gericht.
Essensausgabe per Kartenscan, ein Essen pro Karte und Tag.
Kartenzahlung direkt am Stand der Schülerunternehmen.
Kontrolle des Grenzverkehrs, wird ergänzt, sobald fertig.
Jedes Smartphone liest die Karten direkt, ganz ohne zusätzliche Hardware. Aktuell noch mit externem Lesegerät.
Die Software verarbeitet personenbezogene Daten von Schülerinnen und Schülern. Datenschutz ist deshalb von Anfang an technisch und vertraglich geregelt.
Den Auftragsverarbeitungsvertrag erhalten Sie vor der Buchung; Schulleitung und Datenschutzbeauftragte können ihn in Ruhe prüfen. Fragen zum Datenschutz? Sprechen Sie uns gerne an.
Es werden nur die Daten verarbeitet, die für den Spielbetrieb erforderlich sind, etwa Name, Klasse und Kontobewegungen im Planspiel. Namen liegen verschlüsselt in der Datenbank.
Die Schule bleibt Verantwortliche im Sinne der DSGVO, DemokratieMedia verarbeitet die Daten in ihrem Auftrag. Grundlage ist ein Vertrag nach Art. 28 DSGVO.
Nach Ende des vereinbarten Projektzeitraums werden alle Daten gelöscht. Der genaue Zeitpunkt wird im Auftragsverarbeitungsvertrag festgelegt.
Die Daten liegen in einer Datenbank des Anbieters Supabase mit Rechenzentrum in der EU (Irland). Supabase ist im Vertrag als Unterauftragsverarbeiter aufgeführt.
Die Software befindet sich in der finalen Entwicklung und wird in Kürze verfügbar sein. Nehmen Sie gerne Kontakt auf, um sich unverbindlich vormerken zu lassen.
Technische Grundlage der beiden anderen Bausteine.
Zwei Angaben genügen für eine erste Preisschätzung — unverbindlich, die genaue Ausgestaltung besprechen wir persönlich.
Setzt das Bezahlsystem als technische Grundlage voraus.
AnfragenSetzt das Bezahlsystem als technische Grundlage voraus.
AnfragenDer Betrag muss nicht aus dem laufenden Schuletat kommen. Für Projektwochen und ähnliche Anschaffungen kombinieren Schulen üblicherweise mehrere Quellen.
Oft genügen bereits 3–5 € je Schülerin und Schüler.
Von Eltern, Ehemaligen oder ortsansässigen Unternehmen.
Etwa wenn ein Unternehmen Druck- oder Materialkosten übernimmt.
An öffentlichen wie privaten Schulen üblich und häufig genau für solche Projekte vorgesehen.
Etwa der Landeszentralen für politische Bildung oder im Rahmen landesweiter Programme zur Demokratieförderung.
Das sind Hinweise auf gängige Finanzierungswege, keine Finanzierungszusage: Ob und in welcher Höhe eine Förderung infrage kommt, hängt von Schulform, Bundesland und Einzelfall ab und muss die Schule selbst klären. DemokratieMedia vermittelt oder garantiert keine Fördermittel.
Sie laden das kostenlose Sichtungsexemplar herunter und stimmen sich intern mit Schulleitung, Kollegium und Schülervertretung ab.
Wir bieten jeder Schulleitung ein kostenloses, unverbindliches 10-minütiges Gespräch mit dem Verfasser des Konzeptes zu Ihren konkreten Rahmenbedingungen an.
Die Lizenz wird persönlich vereinbart. Ein rechtsgültiger Vertrag kommt erst durch eine schriftliche Auftragsbestätigung mit gestellter Rechnung zustande.
Antworten zum Gesamtkonzept und zur Software — für einen ersten Überblick.
„Schule wird Staat" ist ein Planspiel für eine ganze Bildungseinrichtung: Für eine festgelegte Projektwoche wird die gewohnte Schulstruktur (Klassen- und Kursverbände) aufgehoben und durch ein fiktives Staatswesen mit Parlament, unabhängigen Gerichten und eigener Währung ersetzt. Schülerinnen und Schüler schlüpfen dabei in Berufe wie Unternehmer, Journalist oder Politiker.
Der Regelfall ist eine komplette Schulwoche. Die genaue Ausgestaltung — etwa die Aufteilung in Arbeits- und Freizeit-Blöcke pro Tag — ist flexibel an die jeweilige Schule anpassbar.
Ausgearbeitet für allgemeinbildende Gymnasien und Oberschulen und bereits zweimal an der Christlichen Schule Dresden mit insgesamt rund 500 Personen erfolgreich durchgeführt.
Ja. Wer im Planspiel ein Unternehmen führt, im Parlament Gesetze berät oder als Journalist darüber berichtet, arbeitet wirtschaftlich, rechtlich, politisch und sprachlich zugleich — nicht nacheinander in getrennten Stunden. Fächerverbindender Unterricht heißt, an Themen zu arbeiten, die einzelne Fächer nur teilweise oder gar nicht abdecken; die Projektwoche macht daraus ein schulweites Praxiserlebnis.
Kernfächer sind Gemeinschaftskunde, Wirtschaft, Recht, Politik und Ethik. Fächerverbindend lassen sich außerdem Deutsch, Kunst, Mathematik, Informatik, Sport, Geschichte und Musik einbinden.
Von Unternehmern und Angestellten über Beamte (z. B. Polizei, Staatsanwaltschaft, Richter) bis zu Parlamentarier:innen — jede und jeder übt während der Projektwoche eine feste Tätigkeit im simulierten Staatswesen aus.
Über eine staatseigene Währung, die je nach Umsetzung digital per Datenbank oder als Bargeld verwaltet wird — Schülerinnen und Schüler verdienen und bezahlen damit im gesamten Staatswesen, z. B. bei anderen schülergeführten Unternehmen.
Dafür gibt es eine spielinterne Polizei sowie Staatsanwaltschaft und Gerichte, die im Rahmen des Planspiels über Anzeigen und mögliche Strafen entscheiden — klar getrennt von echtem, real sanktionswürdigem Verhalten, das weiterhin nach den üblichen Schulregeln behandelt wird.
Am Anfang steht das kostenlose Sichtungsexemplar zum Download. Entscheidet sich Ihre Schule danach für eine Lizenz, wird die Evaluierungslizenz vollständig auf die Praxislizenz angerechnet.
Die Software ist der digitale Unterbau des Schulstaats und wurde eigens für das Planspiel entwickelt. Sie umfasst ein Bezahlsystem mit eigener Staatswährung und NFC-Bankkarten, die eAkte für das Verfahren von der Anzeige bis zum Archiv sowie ein Mensa- und Kellnersystem. Ein Zollsystem ist in Entwicklung. Das Bezahlsystem ist bereits im Schulbetrieb im Einsatz.
Nein. Das Konzept lässt sich auch ohne Software umsetzen, die Staatswährung kann dann zum Beispiel als Bargeld geführt werden. Die Software ist ein optionaler Zusatz, der Bezahlung und Verfahren digital abbildet und der Spielleitung viel manuelle Arbeit abnimmt.
Das Bezahlsystem ist der Grundbaustein und kostet ab 840 €, inklusive der NFC-Bankkarten für den Projektzeitraum; der Preis hängt von der Schülerzahl ab. Die eAkte (350 €) sowie Zoll-, Mensa- und Kellnersystem (100 €) lassen sich dazubuchen und setzen das Bezahlsystem voraus. Eine erste Preisschätzung liefert der Konfigurator im Abschnitt Software.
Benötigt werden eine Internetverbindung, Computer für Spielleitung und Justiz sowie ein Lesegerät für die NFC-Karten. Aktuell ist dafür noch ein externes Lesegerät nötig, künftig soll ein NFC-fähiges Smartphone genügen. Die Karten sind im Bezahlsystem enthalten. Die genauen Voraussetzungen klären wir vor der Buchung im persönlichen Gespräch.
Im Bezahlsystem sind zwei Einführungen zu je 90 Minuten enthalten, bei der eAkte eine von 90 Minuten, jeweils per Videokonferenz oder vor Ort. Die Karten registrieren die Schülerinnen und Schüler selbst. Darüber hinausgehende Unterstützung besprechen wir individuell.
Die Software befindet sich in der finalen Entwicklung und wird in Kürze verfügbar sein. Über die Kontaktmöglichkeiten können Sie sich unverbindlich vormerken lassen. Das Zollsystem und die Anbindung von Smartphones als Kartenleser folgen, sobald sie fertig sind.
Die Software verarbeitet nur Daten, die für den Spielbetrieb nötig sind, und speichert Namen verschlüsselt. Die Schule bleibt Verantwortliche im Sinne der DSGVO, DemokratieMedia verarbeitet die Daten als Auftragsverarbeiter auf Grundlage eines Vertrags nach Art. 28 DSGVO. Als Datenbankanbieter dient Supabase mit Rechenzentrum in der EU (Irland). Mehr dazu unter Datenschutz bei der Software.
Nach Ende des vereinbarten Projektzeitraums werden alle in der Software gespeicherten Daten gelöscht, also Konten, Kontobewegungen, Akten und Kartenzuordnungen. Der genaue Zeitpunkt wird im Auftragsverarbeitungsvertrag festgelegt.
DemokratieMedia setzt sich für eine lebendige Demokratiebildung an Schulen ein. Wir sind überzeugt, dass Schülerinnen und Schüler demokratische Prozesse am besten durch eigenes Erleben verstehen — nicht allein durch Theorie im Unterricht. Politische Teilhabe, wirtschaftliches Verständnis und der respektvolle Umgang mit Institutionen lassen sich nirgends so unmittelbar vermitteln wie in einem Planspiel, das eine ganze Schulgemeinschaft selbst gestaltet.
Mit diesem Anspruch gibt DemokratieMedia das Konzept „Schule wird Staat" heraus und macht es Bildungseinrichtungen bundesweit zugänglich: ein praxiserprobtes Gesamtkonzept für eine Projektwoche, in der Schülerinnen und Schüler Parlament, Gerichte, eigene Währung und Unternehmertum selbst erleben.
Mehr über DemokratieMedia und wer dahintersteckt